Kommunikation mit eGate Accounts für Nicht-Kunden

Damit Sie Nachrichten mit einem Pranke eGate-Teilnehmer austauschen können, muss ein Kommunikationskanal zwischen Ihnen und eGate für Sie eingerichtet werden. Dieser Kommunikationskanal kann über eine E-Mail-Weiterleitung, über x.400 mit A=viaT und C=DE, oder über einen AS2-Kanal erfolgen.

eGate nimmt Ihre Nachricht für einen anderen Teilnehmer über diesen Kommunikationskanal entgegen und stellt sie dem Empfänger über dessen Kommunikationskanal zur Verfügung – und umgekehrt.

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Service

Mit einem AS2-Kanal wird Ihr lokales System oder Netzwerk mit dem Pranke eGate VAN verbunden. Damit dies störungsfrei funktioniert, sollten bei Einrichtung und Betrieb die hier aufgeführten Regeln beachtet werden.

Einrichtung

Die Teilnehmer in eGate sind an feste Kommunikationskanäle gebunden. Deswegen und um ein eindeutiges Nachrichten-Routing zu gewährleisten, sollen keine parallelen Verbindungen zwischen Servern oder Netzwerken eingerichtet werden. Bitte prüfen Sie deshalb, ob auf Ihrem System bereits eine Verbindung mit dem Pranke AS2 Dienst besteht. Bitte achten Sie auf Verbindungen zu einer der folgenden URLs (http/https):

  • as2gw.pranke.com,
  • fwinet.pranke.com oder
  • 91.208.5.140.

Bitte achten Sie auch auf AS2-IDs wie:

  • „Pranke“,
  • „PrankeTest“,
  • „PrankeAS2“ oder
  • „PrankeAS2Test“.

Wenn eine Verbindung mit dem Pranke AS2-Dienst bereits besteht, sollte sie für die Kommunikation mit einem weiteren eGate-Teilnehmer ebenfalls verwendet und keine neue Verbindung eingerichtet werden.

Sofern ein neuer Kanal einzurichten ist, verwenden Sie bitte die Parameter aus dem aktuellen Datenblatt und das bereitgestellte Zertifikat. Bevor Sie mit der Einrichtung des Endpunkts auf Ihrem Sever beginnen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf (support(at)pranke.com) und teilen Sie uns die erforderlichen Daten für die Einrichtung des Endpunktes auf unserer Seite mit:

  • die URL Ihres AS2 Service,
  • Ihre AS2 ID,
  • den bevorzugten MDN Modus (synchron/asynchron),
  • Signatur- und Verschlüsselungsalgorithmus,
  • Ihr Zertifikat, sowie
  • einen Ansprechpartner für administrative Benachrichtigungen (Betriebsstörungen, Zertifikatstausch etc.)

Betrieb

Wir identifizieren Sender und Empfänger einer über AS2 eingereichten Nachricht über das Interchange Segment der jeweiligen Nachricht. (z.B. EDIFACT UNB oder ANSI.x12 ISA). Hier dürfen nur IDs verwendet werden, die uns zuvor bekannt gemacht wurden und die in eGate als Teilnehmer angelegt sind. Wenn sich eine ID ändert oder eine zusätzliche ID eingeführt werden muss, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf um die erforderliche Konfiguration zu veranlassen.

Bei geplanten Betriebsunterbrechungen, Änderungen in der Kommunikation, Zertifikatserneuerung und entsprechenden Gelegenheiten informieren Sie bitte support(at)pranke.com

Download

In diesem Download finden Sie unser Datenblatt für neue AS2-Verbindungen sowie das aktuelle Zertifikat:

Download “eGate-AS2-256.zip” eGate-AS2-256.zip – 327 kB

 

Siehe auch

Wie kann ich mit einem eGate-Kunden kommunizieren?

  1. Verfügen Sie über ein eGate Kunden Konto? Wenn ja prüfen Sie die Zugangsinformationen per Anmeldung an egate.pranke.com.
  2. Ist Ihr Konto noch gültig oder wurde es ggfs. gekündigt? Im Zweifelsfall fragen sie den Kundensupport.
  3. Falls sie seit langer Zeit keine Nachrichten mehr abgeholt haben kann es sein, dass diverse alte Nachrichten schon in die Archivierung geraten sind. D.h. Nachrichten können nicht mehr abgerufen werden. Loggen Sie sich in ihr eGate Konto ein und identifizieren sie die archivierten Nachrichten(erkennbar an den ausgegrauten Nachrichten IDs) und löschen diese erst aus der Inbox. Danach soll das Abholen per Kommunikationskanal wieder funktionieren.

Die MDN (Message Disposition Notification) ist eine elektronische Empfangsbestätigung, die bei der Übertragung über AS2 an den Sender zurückgegeben wird. Sie ist für jede Nachricht eindeutig.

Fordert der Empfänger Ihrer Nachricht eine solche MDN an, finden Sie diese in eGate unter dem Reiter „DeliveryReport“.

Hier wird eBiss mit einer Datenbank verwendet, auf den Files bestehen aber keine Schreibrechte. Das kann in den Windows Rechte Einstellungen angepasst werden.

Stellen Sie sicher, dass sowohl der eBiss Client Benutzer als auch der eBiss Service Benutzer Schreibrechte auf die Dateien im eBiss Ordner haben.

Um Typsätze in eBiss partnerspezifisch einzustellen geht man wie folgt vor:

  1. Im Selektor die Selektionsstrategie auf „ByTargetTypeSet“ und den entsprechenden Zieltyp als  Dokument Typ einstellen.
  2. Einen eingehenden Typsatz beim Partner einstellen, der als Quelltyp EDIFACT Orders vom korrekten Release(D96a, D93a, D01B…etc.) hat  und dort das entsprechende Mapping hinterlegen, dessen Quelltyp dem Typsatz Quelltyp entspricht(das geht in eBiss3 einfach, denn es stehen nur die Mappings mit entsprechend eingestelltem Quelltyp zur Auswahl).
  3. Die Selektionsstrategie im ersten Transformer auf „ByPartnersPreference“ und möglichst noch den Zieltyp, in diesem Fall „ebiss.industry.order“, einstellen.
  4. Der zweite Transformer von MiddleWare auf INHOUSE Typ ist bei der Selektionsstrategie auf „ByFixedMapping“ und mit dem entsprechenden INHOUSE Mapping einzustellen.

Bitte beachten: Die Tooltips über den Parameternamen der Jobobjekte On MouseOver geben ausführliche Hinweise

 

bug

Aus Sicherheitsgründen nehmen wir keine Dokumente an, die potentiell Schadsoftware enthalten oder solche beim Öffnen aktivieren können. Folgende Inhalte werden blockiert:

– .DOC, .DOT, .DOCM, .DOTM
– .XLA, .XLS, .XLT, .XLSB, .XLSM, .XLTM, .XLAM
– .PPT, .PPTM, .POTM, .PPSM, .PPAM, .PPA
– sowie direkt ausführbare Formate, Batch und Scriptsprachen

Bitte nutzen Sie stattdessen .DOCX, .XLSX, .PPTX oder .PDF, um uns die Inhalte zukommen zu lassen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie u.a. auch hier:
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/ITGrundschutzKompendium/umsetzungshinweise/APP/Umsetzungshinweise_zum_Baustein_APP_1_1_Office-Produkte.html

Mit Hilfe der MappingFunktion „LoadDocumentByOid()“ kann man innerhalb eines Mappings ein beliebiges Dokument aus eBiss heraus laden,  um beispielsweise Daten, die aus mehr als einer Quelle kommen, in ein Zieldokument zu schreiben.

Die Oid ermittelt man mit Hilfe der GetMessage() Funktion. In diesem konkreten Fall will man das Dokument das innerhalb derselben Message ist und den Typ LSB hat. Das geht mit

  1. GetMessage()/Documents[ @DocumentType = ‚LSB‘ ]/@Oid  => $oid
  2. Dann mit LoadDocumentByOid($oid) das zweite Dokument mit laden => $$refDoc
  3. Zuletzt die richtige Zeile aus dem refDoc zur Preisermittlung nachschlagen:
    1. $refDoc/Lines[ @ArtNr = $artNr ]/@SuggestedRetailPrice   => SuggestedRetailPrice

 

Am einfachsten wird das verwendet,  indem man die Funktion interaktiv im Debugger ausführt.

Die Oid kann man dazu raussuchen und als Konstante mit eingeben und schon sieht man das Funktionsergebnis als Baum.

Neue Funktionalität für die DiffMappings ist eingebaut. Dazu gibt es neu die Funktion LoadStatefulDocument, mit deren Hilfe man die vorherige erfolgreich verarbeitete Version desselben Dokumentes bekommt und diese dann laden kann. In diesem Zusammenhang kann man nun nicht mehr länger einfach mit dem RemoveMessage JobStep die alten Messages löschen, sondern sollte das so machen, dass das nicht nur nach Zeit, sondern eben auch nach der letzten Dokumenteninstanz geht. Insgesamt kann es dann sein, dass man mehrere tausend Dokumente vorhalten muss.

Um in diesem Szenario qualifiziert zu löschen, gibt es nun diesen neuen JobStep StatefulDocumentMessageCollector, der Messages einsammelt. Diese kann man dann mit dem JobStep MessageDeletor verbinden und so die alten Messages löschen.

Parameter:

MessageBox auf der gesucht werden soll

StatefulEntityTypeName ist der EntityType nach dem gesucht werden soll

NumberOfDocumentInstancesToKeep gibt an, wie viele erfolgreich verarbeitete Dokumenteninstanzen noch vorgehalten werden sollen >= 1

 

MinStateToCollect gibt an ab welchem Status ein Dokument / Message als erfolgreich angesehen wird.

Rest wie beim MessageCollector

 

Die Funktion sammelt dann die Messages ein, die genau ein Dokument des EntityTypes enthalten. Dann wird festgestellt, ob es ältere Dokumente desselben Types mit derselben DokumentenNr gibt. Es wird nach EntryDate absteigend sortiert und sobald die Anzahl „zu behaltender Dokumente“ mit derselben DokumentenNr erreicht ist, werden die älteren Instanzen der Dokumente/Messages eingesammelt und in den Job als InputMessages geladen.

 

Von dort können diese dann beispielsweise mit dem MessageDeletor gelöscht werden, oder auch in eine andere MessageBox verschoben werden etc.

Hier handelt es sich zunächst nur um einen Hinweis, dass die Nachricht noch nicht erfolgreich übertragen werden konnte.
Der SMTP Status Code 450 4.3.2 besagt, dass der Exchange Server der Gegenseite den Empfang von Nachrichten eingefroren hat, z. B., weil dort ein Problem behoben wird.

„This notification can be ignored if you don’t receive another tracker that reports an error for the message in question.“

Das bedeutet, dass es sich hierbei nur um eine Warnung handelt; sollte die Nachricht wiederholt nicht zugestellt werden können, erhalten Sie eine Fehlermeldung.
Unternehmen müssen Sie zu diesem Zeitpunkt nichts, eGate informiert Sie an dieser Stelle lediglich, dass die Nachricht auf der Gegenseite noch nicht zur Verfügung steht.