Die Verwaltung synchronisierter Verzeichnisse ist mit eBiss 3 möglich.

Man benötigt dazu jeweils einen Harddisk ChannelReceiver, den passenden ChannelSender und einen FileEventListener.

Damit nur jeweils geänderte Dateien übertragen werden, prüfen die EventListener auf das ArchivFlag, nur wenn eine Datei geändert wurde, erhält sie das ArchivFlag.
Die Dateien werden abgeholt, übermittelt und auf der anderen Seite wieder geschrieben.

Konfiguration des  EventListeners:

OnlyCheckFilesWithArchiveFlag prüft auf Dateien mit Archive Flag. Anders als sonst, wird auch auch geprüft, dass keine versteckten Dateien ausgelöst werden, außerdem muss sich die Datei auch noch exclusiv öffnen lassen, sonst schlägt der EventListener nicht an. (Man kann das im LogDebug nachverfolgen).

 

 Neue FileHandling Methode im HarddiskReceiveChannel:

Stellen Sie den Channel so ein, dass er exclusiv lockt:

Neue Einstellung im Harddisk ChannelSender für FileExists Handling:

Eine funktionierende Beispielkonfiguration ist in StandardTemplates unter DirectorySync zu finden.

 

Zusätzlich zu den vorgestellten neuen Eigenschaften gibt es noch zwei Erweiterungen. Zum einen prüft der HarddiskChannelSender auf ein gesetztes ArchiveFlag beim Schreiben und falls er das findet (Datei wurde auch beiden Seiten geändert), wird die neue Datei mit einem Zähler daneben gelegt, damit die Benutzer die Möglichkeit haben die Änderungen zusammenzuführen.

Man kann dem HarddiskReceiver nun ein MaxKB Limit mitgeben, damit nicht alle Daten sofort abgeholt werden (Im Falle grosser Verzeichnisse). Dann nimmt er so lange Dateien, bis die Grenze zum ersten mal überschritten ist, aber eben mindestens eine Datei.

Zusätzlich hat man die Möglichkeit mit der neuen JobBox MEssageContentRemover, den Inhalt grosser Dateien direkt wieder aus dem MessageStore zu entfernen.

 

 

 

 

IT-Fachbegriffe
Cross Docking Verfahren, bei dem für einen Endbestimmungsort vorkommissionierte Ware in einem Verteillager nur noch auf Packstückebene umverteilt wird.
CRP-Programm Das Cyclic Replenishment Program ist ein Verfahren zur regelmäßigen Nachversorgung von Artikeln.
EAN Die Internationale (früher europäische) Artikelnummer ist ein international eindeutige Artikelidentifikation.
EANCOM Ein Subset von EDIFACT, getragen von EAN.UCC, speziell für Handel und Konsumgüterindustrie.
EAN International Die Dachorganisation für die Vergabe von Artikel- und Firmenidentifikationen betreut diverser Standards, u. a. EANCOM.
EAN.UCC Die Dachorganisation von EAN International und UCC.
EDI Electronic Data Interchange (elektronischer Datenaustausch) ist ein Oberbegriff für den strukturierten Datenaustausch zwischen Anwendungen.
EDIFACT Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport ist ein international normierter Basisstandard des EDI, getragen von UN und ISO.
GLN Die Global Location Number ist eine international eindeutige Identifikation eines Unternehmens und wird von der EAN.UCC vergeben.
GTIN Die Global Trade Item Number (internationale Artikelnummer) ist der Nachfolger von EAN und UPC.
Material-EDI Das Profil des DTB für den Datenaustausch zwischen Produzent und Zulieferer.
NCTS Das New Computerized Transit System ist ein EDV-gestütztes Versandverfahren in Europa in Verbindung mit dem Zoll.
PLV Die passive Lohnveredelung.
SSCC Der Serial Shipping Container Code ist eien Packstückkennung von EAN.
Subset Ein Teilbereich eines Standards, z.B. EANCOM von EDIFACT.
UPC Der Universal Product Code ist eine Entsprechung der EAN in den USA.
VAN Das Value added network ist ein Mehrwertdienst, also Netzwerke, mit zusätzlichen Leistungen zur reinen Verbindung.
WWS-Profil Anwendungsprofil von EANCOM für den Lifestyle-Handel
XML/EDI Electronic Data Interchange using eXtensible Markup Language beschreibt elektronischen Datenaustausch mittels XML oder Ansätze, wie ebXML, Bizztalk, jedoch noch kein Standard.

Information on bank details can be provided in segment FII.

This is located in segment group 2 and is usually indicated after the NAD segment for the invoicing party as follows:

Financial Institution Information (Bankverbindung)

Financial Institution Information (Bankverbindung)

Complete Ruleset

Insert the following code via clipboard into the desired segment group 2 and add your corresponding information:

Download “MappingRuleSet für FII Segment und Transfer über Zwischenablage” FII_SEGMENT_CLIPBOARD.txt – 12 KB

Der Kunde übermittelt in der Artikelbezeichnung Umlaute. Kann man hier eine Regel einbauen, damit der Umlaut in UE umgestellt wird?

Es gibt z.Zt. keine spezifische Mappingfunktion in eBiss welche Umlaute umwandelt. Aber man kann sich mit der Replace() Funktion behelfen.

Ist es möglich im Mapping eine Regel einzubauen- ist das Feld nicht gefüllt, dann setzte eine „1“?

Ja, mit einem alternativen Selektor.

Es folgt eine kurze Step-By-Step Erklärung wie man den Kommunikationskanal einstellt um den TSL/SSL Zugang zu eGate zu nutzen.

  1. Öffnen Sie im eBiss im Menü links unter der Gruppe Kommunikation die Kommunikationskanäle
  2. eGate Empfangs Kanal
    1. Öffnen Sie Ihren eGate Empfangskanal – Pop3 receive Channel
      In den Einstellungen ändern Sie bitte den Port auf „995“ und die Authentifizierung auf „Basic“
      Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Login-Daten für eGate richtig eingetragen sind.
    2. Öffnen Sie nun die erweiterten Einstellungen und stellen Sie das SSL Handling auf „Implizit“
  3. Wiederholen Sie diese Konfiguration auch im eGate Senden Kanal – SMTP send channel, bis auf den Port, dieser muss 25 sein.
    Achten Sie auch hier auf die korrekten Zugangsdaten für eGate
    Erweiterte Einstellungen -> SSL handling „implizit“

 

Tritt beim Verarbeiten von Nachrichten eine Exception auf wie in der Abbildung gezeigt, dann liegt es nahe, dass die Lesekomponente(Reader) mit einem falschen Zeichensatz eingestellt ist und auch keine automatisch Erkennung zulässt. Abhilfe schafft i.d.R. das Einschalten der automatischen Erkennung der Zeichenkodierung auf der Lesekomponente des Entitätstyps im Repositorium.

reader exception

reader exception

Siehe auch: Was bedeutet „No recognizer found“ im Trace Log?

 

Die Fehlercodes welche beim Übertragen von PLD Daten mit dem eBiss UPS Modul auftreten können sind hier gelistet:

PLD 0200 Error Codes

https://www.pld-certify.ups.com/CerttoolHelp/PLD0200/WebHelp_pld0200/pld0200_errorcodes.htm

I.d.R. übernimmt der Kontainerisierer die Erzeugung des UNB Segmentes. Wenn das UNB Segment aber in einem Edifact Dokument beeinflusst werden soll, dann muss in dem entsprechenden Mapping das UNB Segment mit einem Regelsatz getriggert und das gewünschte Datenelement mit einer Mapping-Regel bedient werden. Die verbleibenden UNB Datenelemente werden dann noch vom Kontainerisierer erzeugt/bedient.

Achtung

Die Default Einstellung des  Syntax Versionsnummer ist 3. Der EDIFACT Kontainerisierer prüft aber die Syntax Versionsnummer. Ist diese > 3 wird zusätzlich auch das Jahresformat im Datum des UNB Segments angepasst. Außerdem wird im UNA Segment ein * anstatt Leerzeichen gesetzt. In letzter Instanz müssen Sie sicherstellen, dass das ausgehende Edifact Dokument der Syntax Version gem. ISO 9735:1998 entspricht.

Im angefragten Fall brauch es also eine Mapping Regel wie in diesem Snapshot:

UNB Segment im Mapping

UNB Segment im Mapping

 

Das Upgrade von eBiss 2 auf eBiss 3 ist dann als aufwendig einzustufen, wenn ein oder mehrere der folgenden Sachverhalte gegeben ist:

  1. Die Datenmenge im  ./MessageStore übersteigt mehrerer Gb.
  2. Es gibt Plugins die in Eigenregie entwickelt wurden und spezielle Funktionen in eBiss bedienen.
  3. Es wird NHIBERNATE für Datenbank Integrationen verwendet.
  4. Das Berechtigungskonzept für eBiss Service oder/und Datenbank-Benutzer soll geändert werden.
  5. eBiss 3 soll auf einer neuen Umgebung  eingerichtet werden.
  6. Eine anderer Datenbank Server soll zum Einsatz kommen.

Generell empfehlen wir dann eBiss 3 als neue Instanz einzurichten, basierend auf den Einstellungen des bestehenden eBiss 2 Systems. Dadurch können allfällige Problem erkannt und behandelt werden ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.  Sind alle möglichen Szenarien innerhalb der neuen Instanz getestet und für gut befunden, kann diese neue Instanz in Betrieb genommen werden und zeitgleich das alte eBiss 2 System deaktiviert. D.h. man macht einen Schnitt  und hält die historischen Nachrichten weiterhin im alt-System und beginnt mit einem „jungfräulichen“ neu-System.

Das mit eBiss 3 ausgelieferte DBCopy Tool wird idealerweise hierfür eingesetzt, denn es erlaubt die Extraktion aller relevanten Systemeinstellungen ohne die Datenlastigen Nachrichten oder Artikelstammtabellen auszulesen.