Hier wird eBiss mit einer Datenbank verwendet, auf den Files bestehen aber keine Schreibrechte. Das kann in den Windows Rechte Einstellungen angepasst werden.

Stellen Sie sicher, dass sowohl der eBiss Client Benutzer als auch der eBiss Service Benutzer Schreibrechte auf die Dateien im eBiss Ordner haben.

Um Typsätze in eBiss partnerspezifisch einzustellen geht man wie folgt vor:

  1. Im Selektor die Selektionsstrategie auf „ByTargetTypeSet“ und den entsprechenden Zieltyp als  Dokument Typ einstellen.
  2. Einen eingehenden Typsatz beim Partner einstellen, der als Quelltyp EDIFACT Orders vom korrekten Release(D96a, D93a, D01B…etc.) hat  und dort das entsprechende Mapping hinterlegen, dessen Quelltyp dem Typsatz Quelltyp entspricht(das geht in eBiss3 einfach, denn es stehen nur die Mappings mit entsprechend eingestelltem Quelltyp zur Auswahl).
  3. Die Selektionsstrategie im ersten Transformer auf „ByPartnersPreference“ und möglichst noch den Zieltyp, in diesem Fall „ebiss.industry.order“, einstellen.
  4. Der zweite Transformer von MiddleWare auf INHOUSE Typ ist bei der Selektionsstrategie auf „ByFixedMapping“ und mit dem entsprechenden INHOUSE Mapping einzustellen.

Bitte beachten: Die Tooltips über den Parameternamen der Jobobjekte On MouseOver geben ausführliche Hinweise

 

Mit Hilfe der MappingFunktion „LoadDocumentByOid()“ kann man innerhalb eines Mappings ein beliebiges Dokument aus eBiss heraus laden,  um beispielsweise Daten, die aus mehr als einer Quelle kommen, in ein Zieldokument zu schreiben.

Die Oid ermittelt man mit Hilfe der GetMessage() Funktion. In diesem konkreten Fall will man das Dokument das innerhalb derselben Message ist und den Typ LSB hat. Das geht mit

  1. GetMessage()/Documents[ @DocumentType = ‚LSB‘ ]/@Oid  => $oid
  2. Dann mit LoadDocumentByOid($oid) das zweite Dokument mit laden => $$refDoc
  3. Zuletzt die richtige Zeile aus dem refDoc zur Preisermittlung nachschlagen:
    1. $refDoc/Lines[ @ArtNr = $artNr ]/@SuggestedRetailPrice   => SuggestedRetailPrice

 

Am einfachsten wird das verwendet,  indem man die Funktion interaktiv im Debugger ausführt.

Die Oid kann man dazu raussuchen und als Konstante mit eingeben und schon sieht man das Funktionsergebnis als Baum.

Neue Funktionalität für die DiffMappings ist eingebaut. Dazu gibt es neu die Funktion LoadStatefulDocument, mit deren Hilfe man die vorherige erfolgreich verarbeitete Version desselben Dokumentes bekommt und diese dann laden kann. In diesem Zusammenhang kann man nun nicht mehr länger einfach mit dem RemoveMessage JobStep die alten Messages löschen, sondern sollte das so machen, dass das nicht nur nach Zeit, sondern eben auch nach der letzten Dokumenteninstanz geht. Insgesamt kann es dann sein, dass man mehrere tausend Dokumente vorhalten muss.

Um in diesem Szenario qualifiziert zu löschen, gibt es nun diesen neuen JobStep StatefulDocumentMessageCollector, der Messages einsammelt. Diese kann man dann mit dem JobStep MessageDeletor verbinden und so die alten Messages löschen.

Parameter:

MessageBox auf der gesucht werden soll

StatefulEntityTypeName ist der EntityType nach dem gesucht werden soll

NumberOfDocumentInstancesToKeep gibt an, wie viele erfolgreich verarbeitete Dokumenteninstanzen noch vorgehalten werden sollen >= 1

 

MinStateToCollect gibt an ab welchem Status ein Dokument / Message als erfolgreich angesehen wird.

Rest wie beim MessageCollector

 

Die Funktion sammelt dann die Messages ein, die genau ein Dokument des EntityTypes enthalten. Dann wird festgestellt, ob es ältere Dokumente desselben Types mit derselben DokumentenNr gibt. Es wird nach EntryDate absteigend sortiert und sobald die Anzahl „zu behaltender Dokumente“ mit derselben DokumentenNr erreicht ist, werden die älteren Instanzen der Dokumente/Messages eingesammelt und in den Job als InputMessages geladen.

 

Von dort können diese dann beispielsweise mit dem MessageDeletor gelöscht werden, oder auch in eine andere MessageBox verschoben werden etc.

Die Verwaltung synchronisierter Verzeichnisse ist mit eBiss 3 möglich.

Man benötigt dazu jeweils einen Harddisk ChannelReceiver, den passenden ChannelSender und einen FileEventListener.

Damit nur jeweils geänderte Dateien übertragen werden, prüfen die EventListener auf das ArchivFlag, nur wenn eine Datei geändert wurde, erhält sie das ArchivFlag.
Die Dateien werden abgeholt, übermittelt und auf der anderen Seite wieder geschrieben.

Konfiguration des  EventListeners:

OnlyCheckFilesWithArchiveFlag prüft auf Dateien mit Archive Flag. Anders als sonst, wird auch auch geprüft, dass keine versteckten Dateien ausgelöst werden, außerdem muss sich die Datei auch noch exclusiv öffnen lassen, sonst schlägt der EventListener nicht an. (Man kann das im LogDebug nachverfolgen).

 

 Neue FileHandling Methode im HarddiskReceiveChannel:

Stellen Sie den Channel so ein, dass er exclusiv lockt:

Neue Einstellung im Harddisk ChannelSender für FileExists Handling:

Eine funktionierende Beispielkonfiguration ist in StandardTemplates unter DirectorySync zu finden.

 

Zusätzlich zu den vorgestellten neuen Eigenschaften gibt es noch zwei Erweiterungen. Zum einen prüft der HarddiskChannelSender auf ein gesetztes ArchiveFlag beim Schreiben und falls er das findet (Datei wurde auch beiden Seiten geändert), wird die neue Datei mit einem Zähler daneben gelegt, damit die Benutzer die Möglichkeit haben die Änderungen zusammenzuführen.

Man kann dem HarddiskReceiver nun ein MaxKB Limit mitgeben, damit nicht alle Daten sofort abgeholt werden (Im Falle grosser Verzeichnisse). Dann nimmt er so lange Dateien, bis die Grenze zum ersten mal überschritten ist, aber eben mindestens eine Datei.

Zusätzlich hat man die Möglichkeit mit der neuen JobBox MEssageContentRemover, den Inhalt grosser Dateien direkt wieder aus dem MessageStore zu entfernen.

 

 

 

 

IT-Fachbegriffe
Cross Docking Verfahren, bei dem für einen Endbestimmungsort vorkommissionierte Ware in einem Verteillager nur noch auf Packstückebene umverteilt wird.
CRP-Programm Das Cyclic Replenishment Program ist ein Verfahren zur regelmäßigen Nachversorgung von Artikeln.
EAN Die Internationale (früher europäische) Artikelnummer ist ein international eindeutige Artikelidentifikation.
EANCOM Ein Subset von EDIFACT, getragen von EAN.UCC, speziell für Handel und Konsumgüterindustrie.
EAN International Die Dachorganisation für die Vergabe von Artikel- und Firmenidentifikationen betreut diverser Standards, u. a. EANCOM.
EAN.UCC Die Dachorganisation von EAN International und UCC.
EDI Electronic Data Interchange (elektronischer Datenaustausch) ist ein Oberbegriff für den strukturierten Datenaustausch zwischen Anwendungen.
EDIFACT Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport ist ein international normierter Basisstandard des EDI, getragen von UN und ISO.
GLN Die Global Location Number ist eine international eindeutige Identifikation eines Unternehmens und wird von der EAN.UCC vergeben.
GTIN Die Global Trade Item Number (internationale Artikelnummer) ist der Nachfolger von EAN und UPC.
Material-EDI Das Profil des DTB für den Datenaustausch zwischen Produzent und Zulieferer.
NCTS Das New Computerized Transit System ist ein EDV-gestütztes Versandverfahren in Europa in Verbindung mit dem Zoll.
PLV Die passive Lohnveredelung.
SSCC Der Serial Shipping Container Code ist eien Packstückkennung von EAN.
Subset Ein Teilbereich eines Standards, z.B. EANCOM von EDIFACT.
UPC Der Universal Product Code ist eine Entsprechung der EAN in den USA.
VAN Das Value added network ist ein Mehrwertdienst, also Netzwerke, mit zusätzlichen Leistungen zur reinen Verbindung.
WWS-Profil Anwendungsprofil von EANCOM für den Lifestyle-Handel
XML/EDI Electronic Data Interchange using eXtensible Markup Language beschreibt elektronischen Datenaustausch mittels XML oder Ansätze, wie ebXML, Bizztalk, jedoch noch kein Standard.

Information on bank details can be provided in segment FII.

This is located in segment group 2 and is usually indicated after the NAD segment for the invoicing party as follows:

Financial Institution Information (Bankverbindung)

Financial Institution Information (Bankverbindung)

Complete Ruleset

Insert the following code via clipboard into the desired segment group 2 and add your corresponding information:

Download “MappingRuleSet für FII Segment und Transfer über Zwischenablage” FII_SEGMENT_CLIPBOARD.txt – 12 KB

Der Kunde übermittelt in der Artikelbezeichnung Umlaute. Kann man hier eine Regel einbauen, damit der Umlaut in UE umgestellt wird?

Es gibt z.Zt. keine spezifische Mappingfunktion in eBiss welche Umlaute umwandelt. Aber man kann sich mit der Replace() Funktion behelfen.

Ist es möglich im Mapping eine Regel einzubauen- ist das Feld nicht gefüllt, dann setzte eine „1“?

Ja, mit einem alternativen Selektor.

Es folgt eine kurze Step-By-Step Erklärung wie man den Kommunikationskanal einstellt um den TSL/SSL Zugang zu eGate zu nutzen.

  1. Öffnen Sie im eBiss im Menü links unter der Gruppe Kommunikation die Kommunikationskanäle
  2. eGate Empfangs Kanal
    1. Öffnen Sie Ihren eGate Empfangskanal – Pop3 receive Channel
      In den Einstellungen ändern Sie bitte den Port auf “995” und die Authentifizierung auf “Basic”
      Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Login-Daten für eGate richtig eingetragen sind.
    2. Öffnen Sie nun die erweiterten Einstellungen und stellen Sie das SSL Handling auf “Implizit”
  3. Wiederholen Sie diese Konfiguration auch im eGate Senden Kanal – SMTP send channel, bis auf den Port, dieser muss 25 sein.
    Achten Sie auch hier auf die korrekten Zugangsdaten für eGate
    Erweiterte Einstellungen -> SSL handling “implizit”