eGate ist generell als Closed-Community Netzwerk zu betrachten. Deshalb wollen wir beim Abholen von Nachrichten mit einem SMTP Channel in eBiss die Absendererkennung verpflichtend verwenden. Das bedeutet, dass alle möglichen Absender-eGate-Emailadressen meiner Handelspartner in meinem eBiss System bekannt sein müssen. Das gilt auch für (Dritt-)Povider, welche im Auftrag Ihrer Kunden EDI Nachrichten weiterleiten. Falls also ein eGate Teilnehmer in der Teilnehmersuche nicht nur mit einem CUSTOMER.INI File sondern auch mit einem SENDER .INI FILE angeboten wird muss ich sicherzustellen, dass der eGate Teilnehmer des Providers (bzw. SENDER) als Tradingpartner in meinem eBiss existiert. Falls nicht, dann brauche ich das SENDER .INI File importieren.

Beispiel eines eGate Teilnehmers mit Provider Zugehörigkeit:

Name Tnr GLN/UNB-ID Customer .ini File Sender .ini File
Muster GmbH, München (DE) 1234567890 1234567890123 Download Provider

Falls also Nachrichten in Ihrer INBOX unverarbeitet und mit unbekanntem Partner liegen bleiben, dann kann es genau daran liegen das die Validierung im Empfangskanal nicht erfolgreich war.

Virtuelle Messen gehören inzwischen zum Standard in der Modebranche.

Ein besonderer Vorteil: Digitale Showrooms sind 365 Tage im Jahr geöffnet.
Mit unserem Partner, der MobiMedia AG und deren Plattform Quintet 24 laden wir Sie in  Ihre neue, digitale Zukunft ein!
Kostspielige Messestände gehören – zumindest teilweise – der Vergangenheit an.

Als Lieferant sparen Sie Zeit und Geld.

Sammeln Sie beispielsweise wertvolle Informationen über Bestseller oder Ladenhüter und passen Sie bei Bedarf die digitale Realität an Ihre konkreten Vorstellungen an.

Mit unserem eBiss Konverter und dem multifunktionalen Netzwerk eGate realisieren wir Ihren individuellen Showroom auf Quintet24!
Dabei integrieren wir die EDI-Prozesse nahtlos in Ihre bestehende IT-Landschaft.

Sie wollen mehr darüber erfahren?

Melden Sie sich kostenlos auf unserem Herbstsummit am 06.10.2021 an, oder kontaktieren Sie uns direkt.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier:
Digital Summit – Quintet24 digitale Showrooms und digitale Messe

Pranke/mg

Bebilderung GTS

Kürzlich demonstrierten über sechzig namhafte Textilhersteller ihr Interesse am neuen Global Textile Scheme (GTS), das seit knapp einem Jahr von einer Gruppe von ERP-Systemherstellern, Verbandsfachleuten und Markenherstellern entwickelt wird. In einem gut einstündigen Webinar klärten Mitglieder der GTS-Initiative über die Standardisierung von Produktdatenübermittlung in verschiedenen Anwendungsfällen auf. Ziel ist es, den automatisierten Datenaustausch mittels einer standardisierten Sprache entlang der gesamten textilen Lieferkette zu etablieren.

Während der elektronische Datenaustausch (EDI) seit bald vierzig Jahren Händlern und Lieferanten durch Vereinheitlichung der Informationen und Automatisierung des Geschäftspapierversands viel Zeit und Geld spart, waren die vorgelagerten Abschnitte der Lieferkette bislang von diesen Segnungen völlig ausgenommen. Zu vielfältig und individuell definiert erschienen die feinen Unterschiede in Materialien wie Stoffen, Garn, Knöpfen und Schnallen. Dabei liegt gerade in dieser Vielfalt enormes Effizienz-Potential. Je größer der manuelle Aufwand für eine exakte Beschreibung, desto größer die Fehleranfälligkeit, die in schlimmster Konsequenz dazu führt, dass der Konsument das fragliche Produkt nicht findet.

Hohe Datenqualität entlang der gesamten textilen Kette

GTS führt nun vor, dass es geht. Mit jahrzehntelanger Expertise in der Textilbranche und entsprechender Vernetzung im Rücken entwickelte der Initiator Andreas Schneider gemeinsam mit vorausschauenden Textilherstellern, Fashion Brands und wesentlichen IT-Herstellern die GTS Language. Dieser kodierte Katalog erlaubt den Nutzern die Kommunikation in ihrer jeweiligen Muttersprache. Um diesen Katalog zu digitalisieren und damit die Voraussetzung für die Automatisierung zu schaffen, bat Schneider die Pranke GmbH um den Aufbau einer technischen Infrastruktur. Pranke ist seit Jahrzehnten als EDI-Experte in der Branche etabliert. Binnen weniger Monate entstand eine hoch performante Plattform.

Lieferanten können dort den Bedarf an ihren Produkten sozusagen live verfolgen, besser planen und näher am Bedarf produzieren. Der Kunde erspart sich Mindermengenzuschläge und Lieferzeit. Er profitiert von einer ungekannten Datenqualität, weil er alle produktbeschreibenden Stammdaten in sein System einlesen kann – wenn denn sein Lieferant an GTS angeschlossen ist.

Damit konnten Schneider und seine Mitstreiter den Webinarteilnehmern nicht nur demonstrieren, dass GTS der Vorstufe der textilen Lieferkette nach Einbindung in die vorhandenen EDI-Prozesse den sicheren, schnellen, korrekten und kostensparenden Baustein liefert, um die Kette von Anfang bis Ende zu digitalisieren und zu automatisieren. Vielmehr bietet GTS damit schon jetzt die Möglichkeit zur Dokumentation verwendeter Materialien, wie sie von der Politik mit Blick auf die Nachhaltigkeit und den ethischen Ressourceneinsatz immer lauter gefordert und absehbar per Gesetz unumgänglich gemacht werden wird.

Derweil legen die Schöpfer des GTS ihre Hände nicht in den Schoß. Andreas Schneider und die anderen Veranstalter des Webinars, die Intex EDV-Software GmbH, Impuls AG, Pohl Softwear GmbH und textdata software gmbh, laden interessierte Unternehmen ein, sich in der Initiative einzubringen und an der weiteren Entwicklung mitzuwirken.

Erleben Sie das Webinar Webinar „GTS“ auf You Tube
und lesen Sie die Peter Büdel USER STORY von übererfüllten Erwartungen im GTS-eBiss-Projekt.

Hier wird eBiss mit einer Datenbank verwendet, auf den Files bestehen aber keine Schreibrechte. Das kann in den Windows Rechte Einstellungen angepasst werden.

Stellen Sie sicher, dass sowohl der eBiss Client Benutzer als auch der eBiss Service Benutzer Schreibrechte auf die Dateien im eBiss Ordner haben.

Um Typsätze in eBiss partnerspezifisch einzustellen geht man wie folgt vor:

  1. Im Selektor die Selektionsstrategie auf „ByTargetTypeSet“ und den entsprechenden Zieltyp als  Dokument Typ einstellen.
  2. Einen eingehenden Typsatz beim Partner einstellen, der als Quelltyp EDIFACT Orders vom korrekten Release(D96a, D93a, D01B…etc.) hat  und dort das entsprechende Mapping hinterlegen, dessen Quelltyp dem Typsatz Quelltyp entspricht(das geht in eBiss3 einfach, denn es stehen nur die Mappings mit entsprechend eingestelltem Quelltyp zur Auswahl).
  3. Die Selektionsstrategie im ersten Transformer auf „ByPartnersPreference“ und möglichst noch den Zieltyp, in diesem Fall „ebiss.industry.order“, einstellen.
  4. Der zweite Transformer von MiddleWare auf INHOUSE Typ ist bei der Selektionsstrategie auf „ByFixedMapping“ und mit dem entsprechenden INHOUSE Mapping einzustellen.

Bitte beachten: Die Tooltips über den Parameternamen der Jobobjekte On MouseOver geben ausführliche Hinweise

 

Mit Hilfe der MappingFunktion „LoadDocumentByOid()“ kann man innerhalb eines Mappings ein beliebiges Dokument aus eBiss heraus laden,  um beispielsweise Daten, die aus mehr als einer Quelle kommen, in ein Zieldokument zu schreiben.

Die Oid ermittelt man mit Hilfe der GetMessage() Funktion. In diesem konkreten Fall will man das Dokument das innerhalb derselben Message ist und den Typ LSB hat. Das geht mit

  1. GetMessage()/Documents[ @DocumentType = ‚LSB‘ ]/@Oid  => $oid
  2. Dann mit LoadDocumentByOid($oid) das zweite Dokument mit laden => $$refDoc
  3. Zuletzt die richtige Zeile aus dem refDoc zur Preisermittlung nachschlagen:
    1. $refDoc/Lines[ @ArtNr = $artNr ]/@SuggestedRetailPrice   => SuggestedRetailPrice

 

Am einfachsten wird das verwendet,  indem man die Funktion interaktiv im Debugger ausführt.

Die Oid kann man dazu raussuchen und als Konstante mit eingeben und schon sieht man das Funktionsergebnis als Baum.

Neue Funktionalität für die DiffMappings ist eingebaut. Dazu gibt es neu die Funktion LoadStatefulDocument, mit deren Hilfe man die vorherige erfolgreich verarbeitete Version desselben Dokumentes bekommt und diese dann laden kann. In diesem Zusammenhang kann man nun nicht mehr länger einfach mit dem RemoveMessage JobStep die alten Messages löschen, sondern sollte das so machen, dass das nicht nur nach Zeit, sondern eben auch nach der letzten Dokumenteninstanz geht. Insgesamt kann es dann sein, dass man mehrere tausend Dokumente vorhalten muss.

Um in diesem Szenario qualifiziert zu löschen, gibt es nun diesen neuen JobStep StatefulDocumentMessageCollector, der Messages einsammelt. Diese kann man dann mit dem JobStep MessageDeletor verbinden und so die alten Messages löschen.

Parameter:

MessageBox auf der gesucht werden soll

StatefulEntityTypeName ist der EntityType nach dem gesucht werden soll

NumberOfDocumentInstancesToKeep gibt an, wie viele erfolgreich verarbeitete Dokumenteninstanzen noch vorgehalten werden sollen >= 1

 

MinStateToCollect gibt an ab welchem Status ein Dokument / Message als erfolgreich angesehen wird.

Rest wie beim MessageCollector

 

Die Funktion sammelt dann die Messages ein, die genau ein Dokument des EntityTypes enthalten. Dann wird festgestellt, ob es ältere Dokumente desselben Types mit derselben DokumentenNr gibt. Es wird nach EntryDate absteigend sortiert und sobald die Anzahl „zu behaltender Dokumente“ mit derselben DokumentenNr erreicht ist, werden die älteren Instanzen der Dokumente/Messages eingesammelt und in den Job als InputMessages geladen.

 

Von dort können diese dann beispielsweise mit dem MessageDeletor gelöscht werden, oder auch in eine andere MessageBox verschoben werden etc.

Die Verwaltung synchronisierter Verzeichnisse ist mit eBiss 3 möglich.

Man benötigt dazu jeweils einen Harddisk ChannelReceiver, den passenden ChannelSender und einen FileEventListener.

Damit nur jeweils geänderte Dateien übertragen werden, prüfen die EventListener auf das ArchivFlag, nur wenn eine Datei geändert wurde, erhält sie das ArchivFlag.
Die Dateien werden abgeholt, übermittelt und auf der anderen Seite wieder geschrieben.

Konfiguration des  EventListeners:

OnlyCheckFilesWithArchiveFlag prüft auf Dateien mit Archive Flag. Anders als sonst, wird auch auch geprüft, dass keine versteckten Dateien ausgelöst werden, außerdem muss sich die Datei auch noch exclusiv öffnen lassen, sonst schlägt der EventListener nicht an. (Man kann das im LogDebug nachverfolgen).

 

 Neue FileHandling Methode im HarddiskReceiveChannel:

Stellen Sie den Channel so ein, dass er exclusiv lockt:

Neue Einstellung im Harddisk ChannelSender für FileExists Handling:

Eine funktionierende Beispielkonfiguration ist in StandardTemplates unter DirectorySync zu finden.

 

Zusätzlich zu den vorgestellten neuen Eigenschaften gibt es noch zwei Erweiterungen. Zum einen prüft der HarddiskChannelSender auf ein gesetztes ArchiveFlag beim Schreiben und falls er das findet (Datei wurde auch beiden Seiten geändert), wird die neue Datei mit einem Zähler daneben gelegt, damit die Benutzer die Möglichkeit haben die Änderungen zusammenzuführen.

Man kann dem HarddiskReceiver nun ein MaxKB Limit mitgeben, damit nicht alle Daten sofort abgeholt werden (Im Falle grosser Verzeichnisse). Dann nimmt er so lange Dateien, bis die Grenze zum ersten mal überschritten ist, aber eben mindestens eine Datei.

Zusätzlich hat man die Möglichkeit mit der neuen JobBox MEssageContentRemover, den Inhalt grosser Dateien direkt wieder aus dem MessageStore zu entfernen.

 

 

 

 

IT-Fachbegriffe
Cross Docking Verfahren, bei dem für einen Endbestimmungsort vorkommissionierte Ware in einem Verteillager nur noch auf Packstückebene umverteilt wird.
CRP-Programm Das Cyclic Replenishment Program ist ein Verfahren zur regelmäßigen Nachversorgung von Artikeln.
EAN Die Internationale (früher europäische) Artikelnummer ist ein international eindeutige Artikelidentifikation.
EANCOM Ein Subset von EDIFACT, getragen von EAN.UCC, speziell für Handel und Konsumgüterindustrie.
EAN International Die Dachorganisation für die Vergabe von Artikel- und Firmenidentifikationen betreut diverser Standards, u. a. EANCOM.
EAN.UCC Die Dachorganisation von EAN International und UCC.
EDI Electronic Data Interchange (elektronischer Datenaustausch) ist ein Oberbegriff für den strukturierten Datenaustausch zwischen Anwendungen.
EDIFACT Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport ist ein international normierter Basisstandard des EDI, getragen von UN und ISO.
GLN Die Global Location Number ist eine international eindeutige Identifikation eines Unternehmens und wird von der EAN.UCC vergeben.
GTIN Die Global Trade Item Number (internationale Artikelnummer) ist der Nachfolger von EAN und UPC.
Material-EDI Das Profil des DTB für den Datenaustausch zwischen Produzent und Zulieferer.
NCTS Das New Computerized Transit System ist ein EDV-gestütztes Versandverfahren in Europa in Verbindung mit dem Zoll.
PLV Die passive Lohnveredelung.
SSCC Der Serial Shipping Container Code ist eien Packstückkennung von EAN.
Subset Ein Teilbereich eines Standards, z.B. EANCOM von EDIFACT.
UPC Der Universal Product Code ist eine Entsprechung der EAN in den USA.
VAN Das Value added network ist ein Mehrwertdienst, also Netzwerke, mit zusätzlichen Leistungen zur reinen Verbindung.
WWS-Profil Anwendungsprofil von EANCOM für den Lifestyle-Handel
XML/EDI Electronic Data Interchange using eXtensible Markup Language beschreibt elektronischen Datenaustausch mittels XML oder Ansätze, wie ebXML, Bizztalk, jedoch noch kein Standard.

Angaben zur Bankverbindung können im Segment FII gemacht werden.

Dieses befindet sich in Segmentgruppe 2 und wird normalerweise nach dem NAD-Segment für den Rechnungssteller wie folgt angegeben:

Financial Institution Information (Bankverbindung)

Financial Institution Information (Bankverbindung)

Complete Ruleset

Fügen Sie den folgenden Code über die Zwischenablage in die gewünschte Segmentgruppe 2 ein und fügen Sie Ihre entsprechenden Informationen hinzu:

Download “MappingRuleSet für FII Segment und Transfer über Zwischenablage” FII_SEGMENT_CLIPBOARD.txt – 12 kB