Die MDN (Message Disposition Notification) ist eine elektronische Empfangsbestätigung, die bei der Übertragung über AS2 an den Sender zurückgegeben wird. Sie ist für jede Nachricht eindeutig.

Fordert der Empfänger Ihrer Nachricht eine solche MDN an, finden Sie diese in eGate unter dem Reiter „DeliveryReport“.

Hier handelt es sich zunächst nur um einen Hinweis, dass die Nachricht noch nicht erfolgreich übertragen werden konnte.
Der SMTP Status Code 450 4.3.2 besagt, dass der Exchange Server der Gegenseite den Empfang von Nachrichten eingefroren hat, z. B., weil dort ein Problem behoben wird.

„This notification can be ignored if you don’t receive another tracker that reports an error for the message in question.“

Das bedeutet, dass es sich hierbei nur um eine Warnung handelt; sollte die Nachricht wiederholt nicht zugestellt werden können, erhalten Sie eine Fehlermeldung.
Unternehmen müssen Sie zu diesem Zeitpunkt nichts, eGate informiert Sie an dieser Stelle lediglich, dass die Nachricht auf der Gegenseite noch nicht zur Verfügung steht.

IT-Fachbegriffe
Cross Docking Verfahren, bei dem für einen Endbestimmungsort vorkommissionierte Ware in einem Verteillager nur noch auf Packstückebene umverteilt wird.
CRP-Programm Das Cyclic Replenishment Program ist ein Verfahren zur regelmäßigen Nachversorgung von Artikeln.
EAN Die Internationale (früher europäische) Artikelnummer ist ein international eindeutige Artikelidentifikation.
EANCOM Ein Subset von EDIFACT, getragen von EAN.UCC, speziell für Handel und Konsumgüterindustrie.
EAN International Die Dachorganisation für die Vergabe von Artikel- und Firmenidentifikationen betreut diverser Standards, u. a. EANCOM.
EAN.UCC Die Dachorganisation von EAN International und UCC.
EDI Electronic Data Interchange (elektronischer Datenaustausch) ist ein Oberbegriff für den strukturierten Datenaustausch zwischen Anwendungen.
EDIFACT Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport ist ein international normierter Basisstandard des EDI, getragen von UN und ISO.
GLN Die Global Location Number ist eine international eindeutige Identifikation eines Unternehmens und wird von der EAN.UCC vergeben.
GTIN Die Global Trade Item Number (internationale Artikelnummer) ist der Nachfolger von EAN und UPC.
Material-EDI Das Profil des DTB für den Datenaustausch zwischen Produzent und Zulieferer.
NCTS Das New Computerized Transit System ist ein EDV-gestütztes Versandverfahren in Europa in Verbindung mit dem Zoll.
PLV Die passive Lohnveredelung.
SSCC Der Serial Shipping Container Code ist eien Packstückkennung von EAN.
Subset Ein Teilbereich eines Standards, z.B. EANCOM von EDIFACT.
UPC Der Universal Product Code ist eine Entsprechung der EAN in den USA.
VAN Das Value added network ist ein Mehrwertdienst, also Netzwerke, mit zusätzlichen Leistungen zur reinen Verbindung.
WWS-Profil Anwendungsprofil von EANCOM für den Lifestyle-Handel
XML/EDI Electronic Data Interchange using eXtensible Markup Language beschreibt elektronischen Datenaustausch mittels XML oder Ansätze, wie ebXML, Bizztalk, jedoch noch kein Standard.

Relevant für Kunden die einen od. mehrerer DataStream(s) gebucht haben oder über mehrere eigene eGate Konten verfügen.

 

Generell: Weiterleitungsregeln können aktiv/inaktiv gesetzt werden.

Die Regelaktion „None“ (entspricht ehemals „inaktiv“) kann nun verwendet werden um einzelne Benutzer von Regeln auszuschliessen.

Beispiel:

Account A mit:

  • Action: None, wenn Nachrichten von/an Account B gehen
  • Action: Copy, für alle aus/eingehenden Nachrichten

Die erste Regel sorgt hier gezielt  dafür, dass die 2. Regel nicht auf Nachrichten mit dem Bezug auf Account B angewandt wird.

Hinweis: Voraussetzung für die Verwendung von Weiterleitungsregeln ist die Erteilung einer Weiterleitungserlaubnis. Für o.g. Beispiel bedeutet dies, das zunächst auf Account B eine Weiterleitungserlaubnis für Account A erteilt werden muss. (Bei DataStreams wird diese von uns erteilt. )

Tauchen in den Betreffzeilen der Nachrichten auf eGate unlesbare Zeichen auf, wie in der Abbildung zu sehen.:

enkodierter Betreff

Dann liegt folgende Situation vor:

Die Nachricht enthält Sonderzeichen oder Umlaute und muss enkodiert werden um über SMTP transportiert werden zu können.

Erläuterung

SMTP ist als 7bit Transport definiert, im Content umgeht man durch die MIME-Extension das Problem dadurch, dass der Content per Base64 oder Quoted Printable in ein 7bit kompatibles Format gebracht wird. Im Header verfährt man analog, siehe hierzu den Auszug aus dem RFC 1428 (https://tools.ietf.org/html/rfc1428) und die weiteren Verweise:

If a message body has been upgraded to MIME, the RFC 822 headers   containing non US-ASCII characters must be upgraded to conform with   the header encoding rules of RFC1342. A gateway should recode all   unstructered header fields as well as RFC 822 „comment“s and   „phrase“s according to the rules of RFC 1342. There is no equivalent   in RFC 1342 to the „8bit“ Content-Transfer-Encoding value for message   bodies so all 8bit header text must be transformed according to   either the „B“ or the „Q“ encoding method.  For ISO 8859 character   sets, the „Q“ encoding will generally result in somewhat readable   headers.

Quelle: https://tools.ietf.org/rfc/rfc1428.txt

ediCERT® eXpertise

EDI Outsourcing entspricht SAAS. Für einen eXtended EDI-Service stellen wir in einem gemeinsamen Workshop fest, was Sie benötigen, um Ihre Abläufe im Bereich EDI mit Ihren Kunden sicherzustellen und zu optimieren. Basierend darauf wird ein maßgeschneiderter Service definiert, der genau beschreibt, was im Tagesgeschäft und für eine kontinuerliche Entwicklung gemacht wird. Das kann so weit gehen, dass Sie Ihren Kunden direkt zu uns auf die Hotline schalten und wir zu Ihrer EDI-Abteilung werden. Notwendige Abläufe, Änderungen, Neuanlagen von EDI-Kunden etc. werden komplett von Pranke aus gesteuert, auch bis in Ihr ERP hinein, falls Sie dies wünschen. Für alle Fragen, die über die Standard-Abläufe hinausgehen werden zudem personelle Schnittstellen definiert, so dass Sie entscheiden können, wie weiter vorgegangen wird.

Die Beschreibung der Funktionen in eGate sind in eGate im Menü Information/User Information auffindbar.

Sie könne aber auch hier als PDF geöffnet werden.:

eGate Anwenderinformationen

Bitte beachten Sie folgendes, wenn Sie Nachrichten über eGate senden:

Server: egate.pranke.com

  1. Verschlüsselte Übertragung:
    • Versenden über TLS (SMTP): Anschluss 25 oder Anschluss 8025
    • Empfang über TLS (POP3): Anschluss 995
  2. Unverschlüsselte Übertragung:
    • Senden (SMTP): Anschluss 25 oder Anschluss 8025
    • Empfangen (POP3): Anschluss 110 oder Anschluss 8110

Wenn Sie sicherstellen wollen, dass die Kommunikation mit dem eGate über die ausgewählten Ports funktioniert, gehen Sie bitte wie folgt vor:

  • Durch den Aufbau einer Telnet-Verbindung (über ein Terminal cmd.exe) können Sie feststellen, ob der eGate-Dienst aus dem internen Netz erreichbar ist.
  • Anfrage über Port 25(SMTP)
    • Anfrage: telnet egate.pranke.com 25
    • Antwort: 220 egate4 ESMTP-Server
    • Die Verbindung konnte erfolgreich über den obigen Port (25) hergestellt werden, wenn der Server die oben aufgeführte Antwort zurückgibt.
  • Alternative über Port 110(POP)
    • Anfrage: telnet egate.pranke.com 110
    • Antwort: +OK eGate-POP Server (IV) at egate.pranke.com READY
    • Die Verbindung konnte erfolgreich über den obigen Port (110) hergestellt werden, wenn der Server die oben aufgeführte Antwort zurückgibt.
  • Wenn Sie eine negative Antwort erhalten, überprüfen Sie bitte die Regeln in Ihrer Firewall.

Sie erhalten via Mail folgende Fehlermeldung:

NON DELIVERY REPORT X-Postfix; bad address Syntax

Diese Fehlermeldung weist darauf hin, dass Ihr Handelspartner eine nicht existente Kommunikationsadresse angegeben hat. Die Nachricht kann somit nicht zugestellt werden.

Bitte wenden Sie sich an den Handelspartner und informieren Ihn, dass er uns eine funktionierende Kommunikationsadresse schriftlich via Mail oder Post übermittelt. Sie können dies aus rechtlichen Gründen leider nicht übernehmen. Die Änderungsanweisung muss vom Accountbesitzer direkt kommen.

Die administrative E-Mail-Adresse verwendet eGate, um die Kontoinhaber über Übertragungsfehler oder Wartungsarbeiten zu informieren. Die Adresse ist keine Versand- und/oder Empfangsadresse für EDI-Daten. (Es kann jedoch als administrative und als EDI-Gateway-Adresse die gleiche E-Mail-Adresse hinterlegt sein.)
Die administrative E-Mail-Adresse sollte vorzugsweise nicht personengebunden sein, sondern z.B. edi@musterfirma.de lauten.

Sehen Sie auch: Ändern einer Gateway-Adresse , Anlegen eines Gateway-Account